Arbeitsplätze durch das Internet

IT-Fachmann / (Fach)-Informatiker [1]

Die Tätigkeiten eines IT-Fachmanns sind weit gestreut. Die genauen Aufgaben hängen hier meist von dem Arbeitgeber ab.
Ein Programmierer erstellt die „Technik“ einer Webseite. Diese Person macht die Webseite erst nutzbar. Eine Aufgabe wäre z.B. das „Slicen“. Bei dieser Tätigkeit setzt der Programmie-rer das Design in einen HTML oder XHTML-Code um. So kann die Webseite von einem Browser erkannt werden.
Darüber hinaus ist eine Aufgabe eines Webprogrammierers eine Internetseite zu betreuen und pflegen. Das heißt, er muss die Internetseite auf dem neuesten Stand der Technik hal-ten. Sollte es eine neue Sicherheitslücke in der Programmierung geben, so ist es seine Auf-gabe diese zu schließen.
Bei großen Firmen ist dies ein komplett eigenständiger Arbeitsbereich. Hier kann es sein, dass ein IT-Fachmann nicht für die Programmierung einer Seite zuständig ist, sondern für die Sicherheit. Diese Leute sind oft für sehr sensible Daten verantwortlich, dementsprechend kann sich deren Gehalt in eine Höhe von bis zu 250.000 € / Jahr beläufen. Sonst belauft sich das Gehalt in der Regel auf 30.000 € / Jahr.

Webdesign [2]

Eine Aufgabe eines Webdesigners besteht darin, eine Webseite zu gliedern und zu gestal-ten. Der Entwurf wird oft zuerst auf einem Papier skizziert und später digital in einem De-signprogramm, wie z.B. Adobe Photoshop, realisiert. Das Ergebnis wird als Bilddatei gespei-chert. Ein Webprogrammierer kann dieses Design nun weiterverarbeiten und in HTML oder sogar XHTML umsetzen.
Eine weitere Aufgabe ist die Anpassung von einem Design, das heißt ein schon bestehendes Design einer neuen Mode anzupassen bzw. zu erweitern. Eine Erweiterung wäre z.B. auch ein neues Werbemittel für die Seite oder ein neues Logo für einen neu erstellten Bereich.
Der Verdienst eines Webdesigners liegt bei ca. 36.000 € / Jahr.

Freier Mitarbeiter / Freelancer

Die freien Mitarbeiter, in der IT-Branche auch gerne als Freelancer bezeichnet, sind meist hochqualifizierte Fachkräfte. Sie führen für ein Unternehmen Aufträge aus, sind in der Regel aber nicht angestellt. Daher besteht in der Regele zwischen dem Freelancer und dem Unter-nehmen kein Arbeitsvertrag, sondern ein Werkvertrag.
Ein Freelancer kann ein IT-Fachmann, Webdesigner oder ähnliches sein. Der Vorteil eines freien Mitarbeiters ist, dass man seine Arbeit selber einteilen kann. Man entscheidet selber, ob man einen Auftrag annimmt. Ein Freelancer ist sein eigener Chef. Ist man besonders er-folgreich kann der Verdienst höher ausfallen, als er das bei einer Festanstellung sein könnte, sonst eher weniger. Ein Freelancer muss alle Nebenkosten selber tragen, daher bleibt we-sentlich weniger von dem Bruttoeinkommen übrig, als das der Fall bei einem Festangestell-ten wäre.


[1] http://berufenet.arbeitsagentur.de (Suchbegriff: Fachinformatiker/in - Anwendungsentwicklung)
[2] http://berufenet.arbeitsagentur.de (Suchbegriff: Computergrafiker/in)